Positiv denken für ein starkes Mindset

Positiv denken: Wie du die Kraft deiner Gedanken richtig nutzt

POSITIV DENKEN – Schreit es aus jedem Motivationsvideo heraus.

Aber was tun, wenn einem gerade nicht danach ist oder, wenn mal wieder eine große graue Regenwolke über einem festzuhängen scheint?

Ist es denn wirklich ratsam in allem immer das Positive zu sehen oder ist das einfach nur naiv?

Und wenn es wirklich so wichtig für uns ist, warum fällt es uns dann manchmal so verdammt schwer?

Alle Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel.

Was heißt positiv denken?

Positiv denken bedeutet, dass du in jeder Situation etwas Positives finden kannst bzw. dass du eine positive Grundhaltung im Leben eingenommen hast.

Somit gelingt es dir dich auch bei Herausforderungen in einer positiven Erwartungshaltung zu üben und dich nicht gleich von jedem noch so kleinen Hindernis aus der Bahn werfen zu lassen.

Warum ist positiv denken so schwer?

Naja wundern dürfte es uns doch kaum. Stellt man z.B. einmal die Nachrichten ein oder liest die Zeitung, so wird man gleich mit unzähligen schlechten und negativen Nachrichten überhäuft.

Unser Gehirn nimmt diese Nachrichten auf und ordnet ihnen gleich ein passendes Gefühl zu.

Wie oft hast du z.B. schon mal eine schreckliche Nachricht im Radio gehört und es hat dir dabei den Magen umgedreht?

Je intensiver das damit verknüpfte Gefühl ist, desto eher bleibt es uns im Gedächtnis haften.

Das nächste Mal, wenn du vor einer ähnlichen Situation stehst, kommt dir diese negative Nachricht wieder in Erinnerung.

Dabei möchte unser Gehirn uns doch nur beschützen und signalisiert uns: Achtung, Gefahr droht!

Denn so wurde es ursprünglich vor Tausenden von Jahren mal programmiert, als es noch hies: Renn oder Kämpf!

Wir sind darauf gepolt Gefahren frühzeitig zu erkennen. Denn hätten wir diese Eigenschaft früher nicht gehabt, so wären wahrscheinlich viele Säbelzahntiger an Übergewicht gestorben. 

Was passiert, wenn man positiv denkt

Positiv denken für ein verbessertes Mindset
Fotocredit: Ruthie Martin on Unsplash

Positives Denken macht uns nicht nur stressresistenter, sondern soll sich auch positiv auf unsere physische, sowie mentale Gesundheit auswirken. Zudem erhöht es die Leistungsfähigkeit.

Unsere Gedanken kreieren unsere Gefühle.

Somit ist das positive Denken also auch gleichzeitig für die positiven Gefühle verantwortlich, welche wiederum eine große Auswirkung auf unser Wohlbefinden und auf unsere Zufriedenheit haben.

Wir müssen ja sowieso denken, warum dann nicht gleich positiv?

Warum positives Denken so wichtig ist?

Beginnen wir mal umgekehrt, um zu verstehen, warum positives Denken so wichtig ist.

Wenn wir negativ denken, schaden wir nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Mitmenschen.

Es ist schlecht für unsere Gesundheit, mental, wie auch körperlich.

Negative Gedanken kreieren negative Gefühle und können unter anderem auch zu Depressionen führen.

Indem man sich auf die negativen Dinge konzentriert, fällt es einem immer schwerer etwas Positives zu erkennen, auch wenn es passiert.

Negativ denkende Menschen verfallen sehr schnell der Opferrolle und denken, dass das Leben ausnahmslos unfair zu ihnen ist. Ach und natürlich – schuld sind immer die anderen.

Du kannst nicht negativ denken und Positives erwarten.

Darum ist es so unheimlich wichtig, dass du lernst deine ca. 60.000 Gedanken, die dir über den Tag verteilt so durch den Kopf jagen in die Richtung der Positivität zu leiten.

Wird dir das immer möglich sein?

Natürlich nicht!

Ist es einfach?

Leider auch nicht!

Aber es ist die Sache wert Arbeit in dein Mindset zu stecken, da es dir auf Dauer zu viel mehr Wohlbefinden, Erfolg und Gesundheit im Leben verhelfen wird.

Darf man trotz der ganzen Positivität auch mal schlechte Tage haben?

Aber natürlich!

Wir sind alle nur Menschen und wir tragen alle eine ganze Palette an Emotionen mit uns herum, dazu gehören nicht nur die positiven.

Wir sind alle mal wütend, traurig oder verzweifelt und das ist auch absolut ok so, denn das gehört genauso zum Leben dazu.

Diese Gefühle solltest du auch unter keinen Umständen versuchen zu unterdrücken bzw. sie durch positive Gedanken zu verdrängen, denn sie werden immer wieder hochkommen, da sie dich auf etwas aufmerksam machen möchten.

Positives Denken bedeutet nicht, dass du immer gut drauf sein musst. Es bedeutet nur, dass du dir an schlechten Tagen bewusst machst, dass auch wieder gute Tage kommen.

Wer positiv denkt, zieht Positives an?

Ja so in etwa.

Wir haben immer eine gewisse Erwartungshaltung an Situationen, Menschen, Dinge etc.. Durch positives Denken entwickeln wir also natürlich auch eine positive Erwartungshaltung.

Und wie du vielleicht auch schon mal bemerkt hast, gelingen einem Dinge, die man positiv angeht viel eher wie wenn man sie negativ angeht.

Mit positivem Denken lernst du deinen Blick auf die positiven Aspekte des Lebens zu lenken und nimmst diese somit auch vermehrt wahr.

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Ist positiv denken immer gut?

Ist positiv denken immer gut?
Fotocredit: Jude Beck on Unsplash

Grundsätzlich ja.

Dabei sollte man eine Sache nicht aus den Augen verlieren, nämlich die Realität.

Gesunder Optimismus nennt man sowas.

Jede Situation birgt meist etwas Positives in sich, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht zu erkennen scheint. Das kann man jedoch trainieren, indem man sich in jeder Situation fragt: Was ist das Gute daran?

Grundsätzlich sollte man immer versuchen eine positive Grundhaltung zu wahren, denn wenn wirklich mal etwas Schlimmes passiert, dann hast du immer noch genügend Zeit den Kopf in den Sand zu stecken.

Wenn du also schon vorher damit beginnst dich zu sorgen oder dir etwaige Horrorszenarien auszumalen, dann bringst du dein Energielevel schon soweit in den Keller, dass sollte tatsächlich etwas Schlimmes eintreten, es dich richtig hart treffen wird.

Und das Schlimmste ist, dass die oben genannten Sorgen, Ängste oder Horrorszenarien sich zu 90% sowieso nicht realisieren werden.

Was bedeutet, die ganze negative Energie, die du vorab zugelassen hast, die ganzen negativen Gedanken, welche wiederum negative Gefühle erzeugt haben, waren umsonst. Alles verschenkte Lebenszeit!

Also darum tu dir selbst etwas Gutes und versuche eine positive Grundhaltung dem Leben gegenüber zu entwickeln – denn nicht umsonst ist oftmals der erste gut gemeinte Ratschlag – Think positive! 

Wie kann ich selbst lernen positiv zu denken?

Dein Gehirn ist wie ein Computer, den man neu programmieren kann.

Nur weil es dir bisher vielleicht nicht möglich war in allem etwas Positives zu sehen, bedeutet das nicht, dass das immer so sein muss.

Meist scheitert es an einer Sache: Dem Bewusstsein.

Es ist uns meist gar nicht bewusst, dass wir allein die Macht über unsere Gedanken haben und sonst keiner!

Das klingt super banal, ist aber so.

Das Wichtigste, was du wissen musst: Allein du entscheidest was du denkst.

Du bist nicht deine Gedanken!

Was ich damit meine?

Gedanken sind eins: Sätze in unserem Kopf – bis wir ihnen eine Bedeutung geben und sie immer wieder wiederholen. Und wir somit beginnen sie auch zu glauben.

Also wie kannst du nun damit beginnen positiver zu denken?

Wenn du von nun an z.B. einer Person oder Situation begegnest bei der dir negative Gedanken kommen, dann Frage dich: Wenn ich eine Sache an dieser Person/Situation nennen müsste, die positiv ist, was wäre das?

Und glaube mir, in den meisten Fällen ist es gar nicht mal so schwer etwas zu finden.

Im Coaching geht man oft mit der Frage an den Start: Und wenn es nun etwas Gutes an dieser Situation (welche nicht gut ist) geben würde, was wäre das?

So beginnst du damit nach den positiven Dingen zu suchen und dich darauf zu fokussieren.

Und glaube mir, es sind manchmal die einfachen, kleinen Dinge, die im Leben etwas Großes bewirken können.

Es muss nicht immer schwer oder unmöglich sein, es darf auch leicht sein.

Das alles bedarf Training und einer gewissen Regelmäßigkeit, mehr nicht.

Je öfter du das übst, desto eher wird dein Unterbewusstsein dich auch in Situationen an diese Frage erinnern, in der du sie nicht aktiv in Anspruch nimmst.

Natürlich gibt es noch etliche weitere Techniken, aber das würde den Rahmen des Artikels sprengen.

Zu Beginn jedoch finde ich diese kleine Übung sehr hilfreich und effektiv.

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Fazit

Positives denken kann dein Leben nachhaltig positiv verändern – Es lässt dich zufriedener und gesünder werden.

Zudem verleiht es dir viel mehr Energie, wenn du optimistisch durch die Welt gehst.

Dabei solltest du dennoch an das Sprichwort von Charlie Chaplin denken:

„Man findet keinen Regenbogen, wenn man immer nur nach unten schaut.“

Dieser wunderschöne Regenbogen entsteht nun einmal, wenn Sonne und Regen aufeinandertreffen.

Wir alle haben auch mal negative Gedanken, das ist ganz normal.

Also wenn du mal wieder einen grauen, verregneten Tag in deinem Kopf hast, dann versuche durch positive Gedanken ein bisschen Sonnenschein dazu zubringen und vielleicht findest auch du so deinen Regenbogen.

Deine Julie

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